Bei Interesse an Bachelorarbeiten am Lehrstuhl für Experimentelle Meteorologie (Mayer) wenden Sie sich sehr gerne an die Professoren (Bernhard Mayer, Mark Wenig) oder Dozenten. Wir haben immer aktuelle Themen zu vergeben.
Die Gruppe von Bernhard Mayer beschäftigt sich mit der Fernerkundung von Wolken und Aerosol vom Forschungsflugzeug oder vom Boden aus (Lidar, Radar, abbildende Spektrometer). Des weiteren arbeiten wir daran, die Parametrisierung von Wolken in Wetter- und Klimamodellen zu verbessern und Vorwärtsoperatoren für Datenassimilation zu entwickeln. Für diese Anwendungen entwickeln wir Strahlungstransportmodelle.
Die folgende Liste gibt einen Überblick über typische Themen anhand einiger Bachelorarbeiten der vergangenen Jahre:
Beitrag des Wasserdampfs in Wolken zu solaren und thermischen Erwärmungsraten, Daniel Mariosa, 2025
Bestimmung multimodaler Tröpchengrößenverteilungen aus polarimetrischen Cloudbow-Beobachtungen, Leandro Dörfer, 2025
When the Sky Turns Green - A Simulation Approach to Recreate Green Thunderstorms and Examine their Color, Lisa Eckert, 2024
Implementierung der Regenbogen-Fourier-Transformation zur operationellen Auswertung von specMACS Daten, Jonas Gunz, 2024
Implementierung und Vergleich statistischer Retrievalverfahren für Mikrowellenradiometer, David von Schlebrügge, 2024
Kalibrierung eines optischen PARSIVEL2-Distrometers zur Erfassung der Größenverteilung von Regentropfen, Jonathan Roßmanith, 2024
Development and Implementation of a Convection Scheme for Use in One-Dimensional Radiative Convective Equilibrium Models, Sebastian Grieme, 2023
Quantitative Explanation of the Temperature Increase due to Absorption by Carbon Dioxide in a Demonstration Experiment, Majbritt Eckert, 2022
Spectral and Radiometric Calibration of the Polarization Cameras of specMACS, Stefan Koppenhofer, 2022
Bestimmung und Vorhersage der solaren Einstrahlungsvariabilität durch Wolkenbilder und maschinelles Lernen, Marie Mähnert, 2022
Die Bachelorarbeiten sind in elektronischer Form im Internen Bereich unter Abschlussarbeiten am MIM zu finden.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit einer bildgebenden Variante der Differentiellen Optischen Absorptionsspektroskopie (DOAS), um horizontale und vertikale Verteilungen von Stickoxidkonzentrationen in Großstädten zu bestimmen. Diese Messmethode verwendet die differentiellen Absorptionsstrukturen verschiedener Spurengase, wie z.B. Ozon oder NO2, um deren Konzentrationen durch spektrale Aufnahmen zu bestimmen. DOAS kann in verschiedenen Setups eingesetzt werden, einmal als aktive Messmethode, wenn eine künstliche Lichtquelle verwendet wird, oder passiv, wenn das Sonnenlicht, das in der Atmosphäre gestreute und teilweise absorbiert wurde, verwendet wird. Dabei kann das Teleskop des Instruments in verschiedene Richtungen zeigen, und wenn das Instrument einen Sichtbereich in zwei Dimensionen abscannt, kann ein Bild sogenannter schräger Säulendichten erzeugt werden (imaging DOAS genannt). Diese Säulendichten repräsentieren entlang aller möglicher Lichtwege integrierte Konzentrationen. Diese Messungen wurden bereits für die Hongkong Skyline durchgeführt und die Messdaten müssen ausgewertet und dargestellt werden. Das Messscript sollte bezüglich der räumlichen und zeitlichen Auflösung variiert werden, um weitere Messungen durchführen zu können. Das scannende DOAS Instrument ist mit einer Webcam ausgestattet, und die Bilder dieser Kamera sollen im Rahmen dieser Arbeit ausgewertet werden, um die Blickrichtung des Teleskops zu überprüfen um so ein konsistentes NO2 Bild zu erstellen.
Die einzelnen Arbeitsschritte sind wie folgt:
Ansprechpartner: Mark Wenig
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Durchführung und Auswertung von cavity-enhanced Differentiellen Optischen Absorptionsspektroskopie (CE-DOAS) Messungen. CE-DOAS ist eine DOAS-Variante bei der der Lichtweg, der dazu benutzt wird, die Absorption des zu messenden Spurengases zu messen, in einem Hohlraumresonator zusammengefaltet wird und somit Punktmessungen erlauben. Aufgrund der hohen zeitlichen Auflösung von wenigen Sekunden, die diese Messmethode erlaubt, ist dieses Instrument besonders gut für mobile Messungen geeignet, es passt bequem auf einen Fahrradanhänger. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit sollen mobile Messungen in München durchgeführt werden um die räumliche Verteilung der NO2 Konzentrationen zu bestimmen. Dabei könnten z.B. auch untersucht werden, wie sich die Konzentrationen mit der Höhe verändern. Dabei sollen verschiedene Einsaughöhen getestet werden, um z.B. erwachsene Fahrer und Kinder zu unterscheiden und somit herauszufinden, ob Kinder höheren Stickoxidbelastungen ausgesetzt sind, als Erwachsene.
Die einzelnen Arbeitsschritte sind wie folgt:
Ansprechpartner: Mark Wenig