Meteorologie
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Interesse am Studium?

  • Sie interessieren sich für Klima und Wetter?
  • Sie wollten immer schon wissen, warum der Himmel blau ist?
  • Und wie heutzutage Vorhersagen erstellt werden, die das Wetter einige Tage im Voraus prognostizieren?
  • Warum wir in Zukunft in einer wärmeren Welt leben werden? Und warum wir das nicht jeden Tag und nicht einmal jedes Jahr spüren?
  • Warum Wolken nicht immer aussehen wie Elefanten, aber auf jeden Fall soviel wiegen wie eine ganze Herde Elefanten? Woher man das weiß? Wie man das misst?
  • Alles in allem: Warum man sich für alle Größenordnungen zwischen der Skala von Molekülen, über Mikrometer-große Schwebteilchen/ Aerosole, über Wolken- und Regentropfen, über Konvektion, über Sturmsysteme, bis hin zur globalen Zirkulation interessieren muss, um zu verstehen wie das komplexe System Erde-Atmosphäre funktioniert und sich entwickeln wird.

Wenn Sie das ausgehend von den grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten verstehen möchten und auch keinen zu großen Respekt vor der Mathematik haben, die das Handwerkszeug liefert, dann sind Sie beim Studiengang Bachelor "Physik+Meteorologie" richtig. An der LMU in München unterstreichen wir mit dieser Bezeichnung des Studiengangs den untrennbaren Zusammenhang zwischen den Grundprinzipiedynamic_cloudsn der Natur - der Physik - und allen theoretischen, experimentellen oder auch angewandten Aspekten der Meteorologie. Ein Studium der Physik der Atmosphäre.

Organisatorisch ist das Studium an der Fakultät für Physik, zu dem auch die Lehrstühle des Meteorologischen Instituts gehören, eng an die anderen Studienangebote angeschlossen (Bachelor "Physik" und "Physik+Astronomie", verschiedene Master und Lehramt). Die Durchlässigkeit zwischen den Bachelorkursen ist gegeben. Jeder Bachelorabschluss befähigt grundsätzlich zur Zulassung zu jedem Masterangebot der Physik. Viele Vorlesungsangebote werden gemeinsam besucht. Allein die "Plus"-Studiengänge wie "Physik+Meteorologie" haben in den großen Vorlesungen einen reduzierten Stoffumfang (von 180 auf 120 ECTS), um Platz für die Vertiefungsrichtung von Beginn an zu schaffen (60 ECTS Punkte).

In der Meteorologie schließt sich an den Bachelor für die meisten Studenten in München der "Master Meteorologie" an, der aus verschiedenen Vertiefungsvorlesungen und einer insgesamt einjährigen praktischen Forschungsarbeit besteht.

Der Studienabschluss im Bachelor und Master befähigt zu einem Einsatz in einem, für ein Physik-orientiertes Studium typischen, breiten Aufgabenfeld. Etwa die Hälfte aller Abgänger bleibt dem Kernthema des Studiums nah verbunden: Arbeitgeber sind Wetter- und Klimaforschung, Wetterdienste und Wetterberatung, Wettermedien, Umweltbehörden, Umweltmesstechnik, Erdbeobachtungssatelliten-Betreiber. Der Themenbereich Wetter/Klima/Atmosphäre ist aber auch bei Energieversorgern und -erzeugern (vor allem Solar und Windenergie) und in der Versicherungswirtschaft etabliert. Mit den im Studium erworbenen zusätzlichen Fähigkeiten, die über das Kernthema hinaus gehen - allgemeine Physik und Mathematik, Umgang mit großen numerischen Modellen, Datenverarbeitung und -darstellung, Programmierung - , gibt es aber auch Betätigungsfelder bei Softwarentwicklern, technischen Entwicklungsabteilungen, technischer Überwachung, Datenzentren, Wirtschaftsberatern oder als quereinsteigender Lehrer für Mathematik und Physik.

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