Unwetter
im Radar als eigener Klimafaktor?
P. Lang, A. Wagner
Deutscher
Wetterdienst, Observatorium, Hohenpeissenberg , Germany
Email:
peter.lang@dwd.de
ABSTRACT
Nicht nur
Mittelwerttrends bestimmen die Klimadebatte "Regionale Erwärmung"
sondern auch die Zunahme von Extremen. Der Unwetterbegriff verbindet mehrere
Parameter und ist in der Diskussion bzgl. zunehmender Schäden als
Klimaänderungsfolge. Da Unwetter in Häufigkeit
bzw. Charakteristik von Bodenstationen nicht vollständig erfasst werden,
ist die Wetterradarortung ergänzend gefragt. Über das Nowcasting haben sich mit
dem DWD-System KONRAD erste robuste Kategorien etabliert, die
Unwetterkennzeichen im Radar einstufen und hier vorgestellt werden. Vor der
Erstellung von Statistiken müssen viele Unwetter eines Radarnetzwerks in ihrer
Flächenerstreckung, Formation und Lebensdauer studiert und als Bestandsaufnahme
gesammelt werden. Die vorliegende Arbeit zeigt aus Radarsicht Beispiele und
Kenngrößen verschiedenartiger Unwetter bis hin zur Tornadowarnung und Ansätze
zu Einordnungen.