Dekadische
Änderungen der längenabhängigen Ozonverteilung und ihre Wirkung auf die
Koppelung der atmosphärischen Schichten
Dieter H.W. Peters und Axel Gabriel
Leibniz – Institut für
Atmosphärenphysik an der Uni Rostock, Kühlungsborn, Germany
Email:
peters@iap-kborn.de
ABSTRACT
Die dekadische
Änderung der längenabhängigen Ozonverteilung in der Stratosphäre zeigte während
der letzten Dekaden des vorherigen Jahrhunderts eine starke Variabilität, was
anhand von ERA40 Daten und SAGE Messungen für die Stratosphäre nachgewiesen
wird. Von einer Sensitivitätsstudie mit unterschiedlichen Ozonverteilungen der
unteren Stratosphäre wissen wir, dass die Kopplung der Schichten relativ stark
beeinflußt werden kann. In dieser Arbeit zeigen wir Resultate von Experimenten
mit dem MAECHAM5 Modell, um die Wirkung der dekadischen längenabhängigen
Ozonänderungen in der gesamten Stratosphäre auf die Kopplung der
atmosphärischen Schichten zu diskutieren. Der Einfluss auf die hemisphärische
Verteilung des Rossbywellenbrechens wird in den Mittelpunkt der Untersuchung
gestellt.