Regionale Klimaänderung und ihr Einfluß auf das bodennahe Ozon in Süddeutschland

 

 

 

Renate Forkel, Richard Knoche

 

Forschungszentrum Karlsruhe GmbH, Institut für Meteorologie und Klimaforschung,

Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU), Garmisch-Partenkirchen, Germany

EMail: renate.forkel@imk.fzk.de

 

 

 

ABSTRACT

 

Veränderte Klimabedingungen können zu einer Änderung der Häufigkeit und Intensität von Photosmogsituationen führen. Zur Untersuchung der möglichen zukünftigen Klima- und Photosmogentwicklung in Süddeutschland wurden regionale Simulationen mit einem gekoppelten Klima-Chemie-Modell für die Zeiträume 1991-2000 und 2031-2039 durchgeführt. Für das zugrunde liegende Zukunftsszenario wird für die Sommermonate eine rund 2 Grad höhere Temperatur und eine Abnahme des Wolkenwasser- und -eisgehalts berechnet. Infolgedessen kommt es zu einer Zunahme der solaren Einstrahlung, der Photolysefrequenzen und zu erhöhten Emissionen biogener Ozonvorläufer, was unter der Annahme unveränderter anthropogener Emissionen zu einem Anstieg der mittleren täglichen Ozonmaxima um bis zu 10 % führt.